Nadine

 

Behördlich zertifizierte Hundetrainerin durch die Tierärztekammer Schleswig Holstein

 

Einen Einblick in meine Qualifikationen und Fortbildungen gibt's hier.  

 

Geboren wurde ich im Dezember 1983 in Kassel. Hunde begleiten mein Leben bereits seit meiner Kindheit und spielen neben meinem Mann, meinem Sohn und meiner Tochter eine zentrale Rolle in meinem Alltag.

 

Zum Hundetraining kam ich allerdings über Umwege: Im Grundschulalter begann ich mich – wie fast jedes junge Mädchen – für Pferde zu interessieren. Mein Herz gehörte absolut den großen Vierbeinern. Nach mehr als 14 Jahren stieg ich von der englischen Reitweise auf das Westernreiten um und war begeistert. Zwei Trainer prägten mich in dieser Zeit besonders. Arno Gorgasser und Johannes Hasenauer (Hensn). Arno legte mit seiner „Wahnsinnsgeduld“, seiner inneren Ruhe und seinen positiven Gedanken den Grundstein für meinen heutigen Umgang mit den Hunden. Hensn trieb mich mit seinem Ehrgeiz an und ließ mich nie aufgeben.

 

 

Während des Trainings bei Arno verliebte ich mich in die kleine Quarter Horse Stute „Curly“ (Step N Whiz) und kaufte sie kurze Zeit später. Curly wurde meine große Liebe und ein Leben ohne sie war unvorstellbar für mich. Neben meinem Vollzeitjob im Büro nahm ich eine Stelle als Kellnerin an, um Curly finanziell halten zu können, aber irgendwann wurde die Belastung einfach zu hoch und für Curly hatte ich immer weniger Zeit. Schweren Herzens musste ich sie verkaufen und an diesem Tag hing ich meine „Cowboystiefel an den Nagel“ und gab die Reiterei auf. Man könnte sich nun fragen, warum ich bis jetzt nur über Pferde und nicht über Hunde schreibe. Dies hat den Hintergrund, dass es in der Erziehung und Arbeit von Pferden und Hunden erstaunliche Parallelen gibt. Dabei sollte sich für mich meine langfristige Arbeit mit Pferden später einmal für das Hundetraining als sehr nützlich erweisen. Dies machte sich auch dadurch bemerkbar, dass ich die mir angeeignete Ruhe und Geduld, sowie die Fähigkeit, auf den individuellen Charakter eines jeden Tieres einzugehen, später bei den Hunden einsetzen konnte.

 

Mehr oder weniger durch Zufall kam ich kurz nach dem Verkauf von Curly zum Auslandstierschutz.

 

Auf den Auslandstierschutz aufmerksam wurde ich durch einen kleinen Yorkshire Terrier namens Gismo. Dieser kleine „tasmanische Teufel“ war bereits mehrfach vermittelt worden und immer wieder aufgrund seines „schlechten Benehmens“ und dem ein oder anderen „Loch“, das er seinen Haltern zugefügt hatte, zurück gegeben. Ich hatte Mitleid mit diesem kleinen Kerl und nahm ihn bei mir auf, integrierte ihn in meine vorhandene Hundegruppe und arbeitete mit ihm. Seine Wandlung innerhalb weniger Wochen war beachtlich und ich wollte mehr für diese Hunde, die in ihrem eigenen Land nicht gerade eine Lobby besitzen, tun.

Allerdings ging es mir viel mehr darum, eine Veränderung vor Ort – sprich im Ausland – zu unterstützen, als nur die Hunde aus dem Ausland nach Deutschland zu holen.

 

So fand ich zur gemeinnützigen Tierschutzorganisation A.S.P.A. friends e.V..

Meine erste Tätigkeit in dieser Tierschutzorganisation nahm ich als Pflegestelle auf und konnte so viele verschiedene Hunde und deren Charaktere und Problematiken kennenlernen. Nach kurzer Zeit wurde ich Betreuerin für Pflegestellen und Vermittlungen im Bereich Kassel, Harz und Umgebung. Nach und nach übernahm ich weitere Aufgaben für den Verein, bis ich nach einigen Jahren Tierschutzarbeit schließlich in den Vorstand von A.S.P.A. gewählt wurde.

Fortbildung ist für unser Team bei A.S.P.A. sehr wichtig. So besuchten wir als Team ein Seminar bei einer bekannten Hundetrainerin unseres Vereins.

 

Passenderweise fand das Training in einer Reithalle statt. Ich erkannte die bereits angesprochenen Parallelen zwischen der Ausbildung von Hunden und Pferden und begann mich mehr und mehr für das Hundetraining zu interessieren. Wie ticken Hunde? Was für eine Rolle spielen Hormone? Warum zeigen immer mehr Hunde ein Problemverhalten usw.?

Ich fing an, mir durch Literatur von Udo Ganslosser, Günther Bloch, Angelika Lanzerath, Anita Balser, Nadin Matthews, Petra Krivy, Perdita Lübbe – Scheuermann, Frauke Loop, Sophie Strodtbeck, Mirjam Cordt uvm. ein „Basiswissen“ anzueignen. Daraufhin absolvierte ich verschiedene Praktika und besuchte Seminare renommierter Hundetrainer (mehr unter Qualifikationen). Bewusst habe ich mich dafür entschieden, bei vielen verschiedenen Hundetrainern zu lernen, anstatt mich auf einen einzelnen Hundetrainer und dessen Trainingsmethode(n) zu fokussieren. Dies ermöglichte mir, mir ein vielfältiges Spektrum an Wissen und Methoden anzueignen

 

– denn ich vertrete die Meinung, dass es „DIE“ Methode im Hundetraining nicht gibt.

 

Dadurch lernte ich, mich in die Hunde „rein zu fühlen“ – ähnlich wie ich es bei den Pferden getan hatte – um so auf die individuellen Begebenheiten und Bedürfnisse der Einzelfälle einzugehen.

 

Über die Tierschutzorganisation A.S.P.A. bekam meine Hundegruppe im Jahre 2012 erneut Zuwachs, seither arbeite ich gleichzeitig mit zwei (eigenen) sehr unsicheren Hunden, die in der Vergangenheit aus ihrer Unsicherheit eine Selbstschutzaggression gegenüber Menschen und Artgenossen entwickelt haben. Im Hinblick auf meine bisherigen Erfahrungen mit Tieren waren diese beiden Hunde vielleicht sogar meine besten Lehrer – was auch dadurch bedingt war, dass sie mich zeitweise meinen physischen und psychischen Grenzen näher brachten.

Doch die wertvollste Lehre, welche ich durch die Arbeit mit meinen eigenen Hunden gewann ist, dass nur die Zeit – geprägt von Beharrlichkeit, Durchhaltevermögen, Geduld aber auch Einfühlungsvermögen – den Erfolg verspricht.

 

 Alle meine gesammelten Erfahrungen und erlernten Methoden überzeugen mich in meiner Arbeit davon:

 

Nur mit gut überlegtem, individuellem – auf Hund und Halter abgestimmtem Training, nur mit einer guten und soliden Grundausbildung und nur mit viel Geduld und Verständnis lässt sich eine harmonische Mensch – Hund Beziehung aufbauen.


Gerne helfe ich Ihnen dabei, die Beziehung zu Ihrem Hund zu verbessern,

vorhandene Probleme zu lösen oder Ihnen einfach nur mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

 

Nadine

 

PS: Seit Anfang 2016 haben mich auch die Pferde wieder. Einmal Reiter - Immer Reiter...